„Ist es in, Europäer zu sein?“ – ein Wettbewerb für Mittelschüler

Gesellschaft & Politik

„Ist es in, Europäer zu sein?“ – ein Wettbewerb für Mittelschüler

07. 01. 2019 16:59

Bei den letzten Europawahlen verzeichnete die Slowakei eine etwa 30-prozentige Wahlbeteiligung. Vor allem junge Menschen im Alter von 18 bis 24 Jahren boykottierten die Wahlen mit einer 6-prozentigen Beteiligung wortwörtlich. Laut dem Direktor der Kanzlei des Europaparlaments in der Slowakei, Robert Hajšel, sei dies die niedrigste Zahl unter allen EU-Ländern. Er meint, dass einer der Gründe die Zufriedenheit mit der EU-Mitgliedschaft sein könnte. Junge Menschen sind froh, dass sie frei reisen, oder im Ausland studieren können - aber nehmen dies eher als eine Selbstverständlichkeit wahr. Vielleicht meinen sie auch, dass das Europaparlament weit von ihrer Heimat entfernt liegt und es daher keine große Bedeutung habe, sich für dessen Tätigkeit zu engagieren. Um das Interesse an den Europawahlen zu erhöhen, startete das Europaparlament die Initiative „Diesmal wähle ich". Bisher nahmen daran etwa 100.000 Freiwillige aus der ganzen EU teil. In der Slowakei registrierten sich schon 6.000 Menschen. Ihr Scherflein trägt auch die Hanns-Seidel-Stiftung bei und organisiert in Zusammenarbeit mit dem Transatlantikzentrum einen Wettbewerb für Mittelschüler, der sie motivieren soll, die jetzigen und künftigen Herausforderungen der Europäischen Union zu erforschen. Die Schüler sollten einen Essay zu einem der zwei angebotenen Themen schreiben, die mit der EU zusammenhängen - und zwar auf Deutsch oder auf Slowakisch. 

Schülerwettbewerb zur EU
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Jana Hrbeková, Foto: TASR

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