Privatisierung des Flughafens Bratislava gebilligt

Tagesthema

Privatisierung des Flughafens Bratislava gebilligt

20. 12. 2018 14:41

Ein Konzessionsbetrieb sei für den Milan-Rastislav-Štefánik-Flughafen in Bratislava die beste Lösung. Dies geht aus dem Entwurf des Projektes einer öffentlich-privaten Partnerschaft des slowakischen Verkehrsministeriums hervor, den die Regierung am Mittwoch gebilligt hat.

Aufgrund der Bewertungsstudie zeige sich diese Variante als die beste, vorausgesetzt, der internationale Wettbewerb werde gut vorbereitet. Die Beratungsgesellschaft empfiehlt, einen Vertrag mit dem strategischen Partner für eine Zeitspanne von 30 Jahren abzuschließen. Der Vertrag soll auch die künftigen Investitionen in die Modernisierung der Infrastruktur, die Übertragung der aktuellen Schulden sowie die Verpflichtung zur Zahlung der Konzessionsgebühren beinhalten.

Im Rahmen der geplanten Einnahmen erwarte das Verkehrsministerium vom Investor im Jahr 2020 eine Gebühr in Höhe von fünf Millionen Euro sowie ab dem Jahr 2020 rund 1,3 Millionen Euro jährlich als regelmäßige Gebühr des Konzessionärs während der gesamten Vertragsdauer. Die genaue Kalkulation der Auswirkungen des Projektes auf den Haushalt der öffentlichen Verwaltung werde erst nach der Auswertung des erfolgreichen Angebots sowie dem Vorliegen des endgültigen Vertrags bekannt, hieß es aus dem Verkehrsministerium.

Gegenstand des Vertrages werden vor allem der Betrieb, die Instandhaltung und Entwicklung des Flughafens sowie neue Investitionen. Die Flugschneise und die damit zusammenhängende Infrastruktur sollen im Besitz des Flughafens bleiben. Die Realisierung des Projekts einer öffentlich-privaten Partnerschaft sei die Garantie für eine langfristige nachhaltige Entwicklung und Steigerung der Konkurrenzfähigkeit des Flughafens Bratislava.

Quelle: TASR

Sofia Miklovic Foto: TASR

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