Präsidentin Čaputová gedachte der Holocaust-Opfer

Präsidentin Čaputová gedachte der Holocaust-Opfer

Man sollte jeden Tag wachsam und aufmerksam sein und sich stets dessen bewusst sein, was Aussagen und Überlegungen bedeuten, die den Holocaust leugnen. Dies sagte die slowakische Präsidentin Zuzana Čaputová zum Tag der Opfer von Holocaust und Rassengewalt, an den sie auf dem jüdischen Friedhof in Bratislava erinnerte. Die historischen Ereignisse würden laut ihr daran erinnern, dass Antisemitismus oder die Verweigerung von Rechten gegenüber bestimmten Bevölkerungsgruppen nicht von einem Tag auf den anderen eintreten. Dies sei ein langsamer Prozess der Propaganda und Verbreitung von Desinformationen, gegenüber dem man achtsam sein müsse, so die Präsidentin. Sie betonte dabei auch die große Bedeutung von Erziehung und Bildung. Die Erlassung des Judenkodex am 9. September 1941 bezeichnete Čaputová als eine „riesige Wunde" in der Geschichte.

Quelle: TASR

Marika Antašová, Foto: TASR