Boris a Brambor
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Umweltressort für maximale Reduzierung von CO2-Ausstoß

Umweltressort für maximale Reduzierung von CO2-Ausstoß

Das slowakische Umweltministerium unterstütze eine höchstmögliche Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen, teilte dessen Pressestelle für die Nachrichtenagentur TASR mit. Damit reagierte das Ressort auf den Beschluss des Europaparlaments, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 60 Prozent zu senken. Die Europäische Kommission forderte zuvor eine Reduzierung um 55 Prozent.

Laut dem Umweltressort würden im Moment die Auswirkungen des Entwurfs auch mit dem Wirtschafts- und dem Außenministerium sowie der Ständigen Vertretung der Slowakei bei der EU analysiert. Eine Absenkung der Treibhausgase um mindestens 55 Prozent bis 2030 würde jedoch Vorkehrungen unter anderen in der Energie-, Forst-, Land- und der Abfallwirtschaft, dem Verkehr sowie bei der Bodennutzung erfordern. Aus dem Umweltministerium heißt es: „Obendrein wird auch die Bevölkerung bei einer derart grünen Umwandlung eine bedeutende Rolle spielen müssen. Diese sollte solche Produkte und Dienstleistungen bevorzugen, die zur Nachhaltigkeit beitragen, wobei ihre Lebensqualität nicht gesenkt werden sollte."

Das Umweltministerium kooperiere mit der Ständigen Vertretung der Slowakei bei der EU und beteilige sich an der Gestaltung der Klimaregelung. Die Vertreter des Ressorts würden auch über eine ausreichende Finanzierung des Übergangs hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft diskutieren. Wie die Pressestelle erklärt, dürfte die finale Entscheidung über das Ziel bis 2030 bis zum Ende dieses Jahres gefällt werden. Darauf werde sich dann der Entwurf des slowakischen Klimagesetzes stützen.

Das bisherige Vorhaben der Europäischen Union war es, die CO2-Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent zu reduzieren.

Quelle: TASR


Marika Antašová, Foto: Flickr/Gianluca Di Natale