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Platz der Freiheit mit berühmtem Springbrunnen soll erneuert werden

Platz der Freiheit mit berühmtem Springbrunnen soll erneuert werden

Der von den Architekten Virgil Droppa und Juraj Hlavica sowie den Bildhauern Karol Lacko, Tibor Bártfay und Juraj Hovorka entworfene und 1980 erbaute Springbrunnen „Družba – Freundschaft“ ist der größte in der slowakischen Hauptstadt Bratislava. Allerdings ist das markante Werk in Form einer überdimensionalen Lindenknospe als ein Symbol des Friedens auf dem zentralen Platz der Freiheit schon seit 2007 außer Betrieb und verkommt mehr und mehr. Der Platz war ursprünglich die Fürstenallee, auf Slowakisch Firšnál, und wurde später dann bis zur Wende `89/90 nach dem ersten kommunistischen Präsidenten Klement Gottwald benannt. Die Statik der 12-Tonnen-schweren Brunnen-Plastik ist gestört, die Wasserbecken mit ihren 45 Quadratmetern Durchmesser sind undicht, die Rohrleitungen verrottet und die Pumpen funktionieren seit Jahren nicht. Dazu die Vize-Bürgermeisterin von Bratislava, Lenka Antalová Plavuchová: „Das Wasser aus den Becken floss zuletzt direkt in den darunter befindlichen Maschinenraum. Dieser Zustand ist gefährlich und erlaubte keinen weiteren Betrieb.“
 
Die neue Gestalt des reparierten Springbrunnens wurde vom Architektenstudio Ateliér 21 erarbeitet. Der Autor des Entwurfs, Peter Lényi, erklärt: „Der Entwurf rechnet damit, dass die Umfassungsmauer entfernt wird und auch die Rippen zwischen den einzelnen Becken so zugeschnitten werden, dass eine kaskadenartige, befestigte Fläche entsteht, die dann auch begehbar sein wird.“
 
Die erneuerte Fontäne soll künftig deutlich weniger Wasser und Energie verbrauchen als früher. Gleichzeitig soll auch der ganze Platz, der vom Regierungsamt – der ehemaligen Sommerresidenz der Erzbischöfe – sowie von den Universitätsfakultäten für Architektur und Maschinenbau der STU und dem slowakischen Verkehrsministerium umrahmt ist, renoviert werden. Dabei sollen die Gestaltungselemente von 1979 beibehalten werden. Hierzu zählen vor allem die einzigartigen Rippen-Sitzbänke aus Metall, die eigentlich sogar ihre Pendants in gleich gestalteten Papierkörben hatten, sowie erhöht gelegene Grünflächen mit ebenfalls gerippten Betonsockeln. Die Erneuerung wurde bereits während der Amtszeit des vormaligen Oberbürgermeisters Ivo Nesrovnal in Angriff genommen, allerding seinerzeit nicht zu Ende geführt. Der jetzige OB Matúš Vallo betonte im sozialen Netzwerk, dass nun ein weiteres ikonisches Gebäude der Stadt zum Leben erweckt werde und die lang erwartete umfassende Revitalisierung des „Námestie slobody“ mit der Reparatur des Brunnens beginne, der zu den größten in der Slowakei gehört.
 
Quelle: Správy RTVS

Kay Zeisberg; Foto: RTVS

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