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Hydrologen warnen vor Wassermangel in der Slowakei

Hydrologen warnen vor Wassermangel in der Slowakei

Die Menge an Grund- und Oberflächenwasser ist in der Slowakei in den letzten Jahren zurückgegangen. Darauf macht das Slowakische hydrometeorologische Institut (SHMÚ) aufmerksam. Besonders davon betroffen sind die Regionen Kysuce, Orava, der Karpatenbogen und die Ostslowakei. Die Gründe für den Wassermangel liegen vor allem im Anstieg der Lufttemperatur und Veränderungen der Luftströmung. Dazu fällt in den Bergen immer weniger Schnee, wodurch die für den Grundwasserhaushalt bedeutenden Schneeschmelzen im Frühling immer bescheidener ausfallen, so der Klimatologe Jozef Pecho vom SHMÚ:

Wir registrieren höhere Temperaturen, weshalb es auch in Regionen wie Kysuce, Orava, Tatra, Zamagurie und im äußersten Osten der Slowakei immer häufiger Trockenperioden gibt. Und ich würde sagen seit dem Jahr 2012 ist es eine ziemlich systemische Angelegenheit.

Schuld an den unterdurchschnittlichen Grundwasserreserven sind auch Wetterextreme. Dazu zählen auch heftige Niederschläge, die den Boden stören. Dabei kann er das Wasser nicht mehr aufnehmen, worauf auch seine Speicherfähigkeit zurückgehe, sagt die Hydrologin Zuzana Danáčová:

Was die Verbesserung des Zustands der Grund- und Oberflächenwässer betrifft, können wir uns in Zukunft auf adaptierende Maßnahmen konzentrieren. Dies betrifft vor allem die Urbanisierung und Veränderungen in der Nutzung von Land und Wäldern.

Hydrologen warnen aufgrund des Klimawandels vor einer Häufung von Trockenperioden. Außerdem werden diesbezüglich die Unterschiede zwischen einzelnen Regionen immer spürbarer. Mancherorts wird es Wassermangel geben, während anderenorts ausreichend davon vorhanden sein wird. Geht es nach Experten, gelte es in Zukunft besser mit dem Wasser zu wirtschaften. Dies stellt vor allem für die Landwirtschaft eine große Herausforderung dar.

Quelle: RTVS

Jürgen Rendl, Foto: TASR

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