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Aktionsplan soll Mobbing in Schulen bekämpfen

Aktionsplan soll Mobbing in Schulen bekämpfen

Mobbing in Schulen zu verhindern, künftige Risiken zu eliminieren und der Schikane in den Schulen und Schuleinrichtungen vorzubeugen. Dies sind Aufgaben des Aktionsplans für die Bekämpfung des Mobbings in Schulen und Schuleinrichtungen für die Jahre 2022-2023. Den vom Schulministerium vorgelegten Aktionsplan hat die Regierung am Mittwoch (12.1.) bewilligt. Die Staatssekretärin des Schulministeriums Svetlana Síthova informierte, welche Aktivitäten mit dem Plan verbunden sind: „Wir werden Webinare und Seminare für Lehrer organisieren. Auf unserer Webseite haben wir als Hilfsmittel für Lehrer eine Anleitung veröffentlicht, wie man in Krisensituationen handeln, was man vermeiden soll und wo man Hilfe suchen kann. Ob bei Nichtregierungsorganisationen oder Beratungsstellen für Pädagogik, Psychologie und Prävention.“

Laut Síthova soll außerdem eine neue Richtlinie zum Vorgehen der pädagogischen Mitarbeiter bei Mobbing ausgearbeitet werden. Das Ressort soll auch Schuldirektoren im Bereich Krisenmanagement ausbilden: “Die Richtlinie betrifft nicht nur Schritte bei der Lösung aufgedeckter Mobbing-Fälle, sondern auch diverse vorbeugende Maßnahmen in den Schulen.“

Im Strafgesetz wird außerdem auch Cyber-Mobbing als eine Straftat definiert, was zu einem höheren Schutz der Opfer beitragen soll. Das Mobbing und das Cyber-Mobbing gehören in der letzten Zeit zu den schwerwiegendsten negativen Erscheinungen in den Schulen, die Auswirkungen auf die Gesundheit und sogar das Leben der Kinder haben können. Es handelt sich um ein komplexes psychologisches, soziales, rechtliches und ethisches Problem, heißt es im Material. Laut dem Schulressort sei es also wichtig, dass diese Formen des Mobbings ununterbrochen beobachtet und ausgewertet werden müssen. Der Aktionsplan hat vier Hauptziele: eine Ausweitung der Fachkenntnisse bei pädagogischen Mitarbeitern in den Schulen, eine Stärkung der Zusammenarbeit mit den staatlichen Organen, die Schaffung von Maßnahmen zur Eliminierung künftiger Risiken und eine Ausweitung der Informiertheit der Öffentlichkeit über das Mobbing.

Quelle: TASR

Jana Hrbeková, Foto: Pixabay

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