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Gedenken an die Patronin der Slowakei

Gedenken an die Patronin der Slowakei

Die Katholiken in der Slowakei haben am Donnerstag (15.9.), das Fest der Schmerzenreichen Jungfrau Maria, der Patronin der Slowakei, begangen. Dieser Tag ist in der Slowakei ein arbeitsfreier Tag. Zum Symbol der Ehrerbietung Muttergottes von den sieben Schmerzen wurde die Pietà, das Vesperbild, von Šaštín (Schoßberg): die Statue der Jungfrau Maria mit dem toten Jesus im Schoß.Das Fest wird im liturgischen Kalender als gebotener Gedenktag angeführt. Die Slowakei ist das einzige Land der Welt, in dem dieser Tag als Festlichkeit festgesetzt wurde. Grund dafür ist die alte Tradition der Verehrung Muttergottes, vor allem der Schmerzenreichen Jungfrau Maria, an die sich die Gläubigen in der Slowakei jahrhundertelang in schweren Zeiten gewandt haben.
 
Zum traditionellen Bestandteil der Festlichkeiten wurde die nationale Wallfahrt im westslowakischen Šaštín. Während des viertägigen Slowakei-Besuches 2021, seiner ersten Auslandsreise nach der Corona-Pandemie, zelebrierte Papst Franziskus am Gedenktag der Schmerzensreichen Jungfrau Maria zum Ausklang seiner Pastoralreise vor der Basilika in Šaštín eine heilige Messe, an der rund 60 000 Gläubige teilnahmen.
 
Die Verehrung der Schmerzensreichen Jungfrau Maria hatte in der Slowakei eine derartige Intensität erreicht, dass Papst Pius XI. anlässlich des 200. Jahrestages der verbindlichen Einsetzung des Festes für die ganze Kirche durch ein Dekret die Schmerzensreiche Jungfrau Maria zur Patronin der Slowakei sowie der im Ausland lebenden Slowaken ausgerufen hatte. Am 23. November 1964 wurde die Basilika von Šaštín von Papst Paul VI. zur ersten slowakischen Basilica minor erklärt. Somit wurde diese Kirche zur ersten Basilika in der Slowakei.  
 
Quelle: TASR

Sofia Miklovic; Foto: TASR

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